In diesem Frühjahr haben wir einen nicht alltäglichen Auftrag von der Ortsgemeinde Wachenheim erhalten: Zur Erinnerung an die während des Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Mitbürger sollte ein Gedenkstein angefertigt werden.

Sehr schnell war klar, dass das Denkmal eine einfache, schlichte Form erhalten soll. Da in Wachenheim häufig ein heller Kalkstein verbaut wurde und dieses Material zum Ortsbild gehört, wurde ein solcher Stein dann auch für die Ausführung gewählt.

Das "Einhauen" von Schrift in Stein ist eine der ursprünglichsten Aufgaben eines Steinmetzen. Selbstverständlich gibt es inzwischen für jeden der dafür notwendigen Arbeitsschritte computergesteuerte Maschinen. Wir verzichten bewußt auf den Einsatz von Schriftprogrammen und Graviermaschinen.

Der einzuarbeitende Text wird von Hand vorgezeichnet und mit Hilfe von Durchlagpapier auf den Stein übertragen. Damit die Buchstaben während der nachfolgenden Arbeiten nicht verwischen, werden sie anschließend mit einer diamantbesetzten Reißnadel nachgezogen. Für das Einhauen kommt ein Stahlmeißel sowie ein druckluftbetriebener Schlaghammer zum Einsatz.

Auf diese Weise unterscheiden sich die Buchstaben in Details voneinander; kein "e" gleicht dem anderen. Dadurch entsteht ein Schriftbild, das natürlich und individuell erscheint.

Feuchteeintrag durch Schlagregen oder das Streuen von Tausalz im Winter verursacht häufig Schäden wie an diesem Haussockel. Die Oberfläche der Bruchsteine schiefert ab und die Fugen lösen sich auf. In solch einem Fall ist es wichtig, dass die Sandsteinflächen gereinigt und die Fugen mit einem geeigneten Material verfugt werden. Sehr stark beschädigte Bruchsteine werden ausgebaut und ersetzt.

 

 

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Die Katharinenkirche in Oppenheim erhält in wenigen Tagen ein Tastmodell aus Bronze. Besucher mit einer Sehbehinderung erhalten so die Möglichkeit, den Bau im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen und zu erfühlen. Außerdem eröffnet sich für Sehende eine ganz neue Perspektive: die große Katharinenkirche wird in einem kleinen Maßstab überschaubar. 

Vorab konnten wir den Sockel aus einem etwa 2 Tonnen schweren Sandsteinblock liefern und an Ort und Stelle versetzen. Das maßgenaue Ausrichten war nicht ganz einfach. Außerdem musste darauf geachtet werden, dass alle Ecken und Kanten erhalten bleiben.

 Zufriedene Mitarbeiter nach dem Aufstellen des Sandsteinblocks

Zufriedene Mitarbeiter nach der Arbeit.  

Der Jahresanfang hält für unsere Firma einige Veränderungen bereit.

Mit dem Umzug nach Bechtheim können wir endlich in einer größeren Werkstatt flexibler arbeiten und auf Kundenwünsche schneller reagieren.

Wir haben ein neues Logo entwickelt und dies zum Anlass genommen, auch der Homepage ein frisches Aussehen zu geben  .  

Ab März verstärkt ein weiterer Mitarbeiter unser Team.

Für neue Herausforderungen sind wir bereit und freuen uns auf Ihre Aufträge.

Erhält ein Haus, welches lange in Familienbesitz war, einen neuen Eigentümer, wird häufig eine Komplettsanierung des Gebäudes vorgenommen. So war es auch bei diesem sehr schönen Anwesen der Fall.

Im Frühjahr 2016 wurden wir mit der Sanierung der Fassade beauftragt.

Die Schmuckelemente sowie die Gewände an den Fenster- und Türöffnungen bestehen aus Sandstein. Die Fassadenflächen wurden aus einem grobporigen Kalkstein hergestellt. Dieser Kalkstein sieht wegen seiner Porosität weich aus ist aber tatsächlich sehr fest und stabil und weist an diesem Gebäude keine Schäden auf. Bei diesem Bauvorhaben ging es darum, die Flächen zu reinigen und Schadstellen an den Sandsteinteilen mit neuen Stücken zu ergänzen sowie die Fugen im Sockelbereich zu erneuern.

 

 

 

Das Denkmal für die Soldaten des Krieges von 1870 / 71 auf dem Friedhof der Gemeinde Hessloch hat schon einiges erlebt. Aufgestellt wurde es im 19. Jahrhundert auf einem zentralen Platz im Ort. Von diesem wurde es abgebaut und auf dem Friedhof wieder errichtet. Nun sollte es wieder abgebaut werden, da das Fundament unter dem Denkmal nicht mehr standsicher war.

Im Lauf der Zeit hat sich auf den Ansichtsflächen ein Grünbelag gebildet und einige Bereiche an dem Sandstein wiesen Risse auf. Außerdem sollte die Inschrift wieder farblich angelegt werden.

Zunächst bauten wir das mehrteilige Denkmal ab und transportierten es in unsere Werkstatt. Dort konnten wir es reinigen und die beschädigten Bereiche erneuern sowie die Buchstaben wieder hervorheben.

Das Fundament wurde neu hergestellt und der Stufensockel darauf verlegt. Nun ist das Denkmal wieder hergestellt und standsicher errichtet.

In einem Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt wurde eine Fassade den Bedürfnissen eines früheren Ladenbesitzers angepasst. Nachdem das Geschäft aufgelöst und die Räumlichkeiten neu gestaltet wurden, sollte auch die Fassade wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Mit diesen Arbeiten wurden wir beauftragt.

Nachdem die Schaufensterfront ausgebaut war, zeigt sich der Sandstein stark zerstört.

Zunächst wurden die Eisenteile und Mörtelspuren entfernt und der Sandstein mit dem Niederdruckstrahlverfahren gereinigt. Für die Fehlsstellen fertigten wir neue Stücke an, die in der Profilierung und der Bearbeitung zu den vorhandenen Steinen passten. Der Sockel wurde mit Platten aus Basaltlava verkleidet. 

An dem obersten Fensterkranz des Wasserturmes lösten sich größere Stücke der Sandsteinfensterbänke. Grund hierfür waren Eisenhalter, die im Laufe der Zeit angerostet sind und dadurch den Sandstein zerstörten.

Um Schäden durch herabfallende Stücke zu vermeiden, wurde der Wasserturm eingerüstet und die Sandsteinbauteile untersucht. Die schadhaften Bereiche wurden zurückgearbeitet und durch neue Pass - Stücke aus Sandstein ersetzt.

Um den Wasserturm pfeift der Wind, ein warmer Kaffee ist bei den Mitarbeitern willkommen.

An einem Wohnhaus in Alzey wurde eine Sandsteinfassade nachträglich verputzt und farblich angelegt. Insbesondere im Sockelbereich entstanden im Laufe der Zeit Schäden im Putz sowie dem Anstrich durch eindringende Feuchtigkeit. 

Nach einem Eigentümerwechsel entschloß sich der neue Besitzer, die ursprüngliche Ansicht der Fassade wieder herzustellen. Der Putz im Sockelbereich wurde abgestemmt. Der Farbauftrag an den Sandsteinmauersteinen konnte mit einem schonenden Strahlverfahren entfernt werden. Einige Arbeiten an den Sandsteingewänden der Fenster wurden ausgeführt und die Fugen im Mauerwerk teilweise erneuert.

 

 

Lieferung und Montage neuer Sockelplatten an einem Wohnhaus in Worms.

Im unteren Sockelbereich wurde Basaltlava aus der Eifel verwendet. Diese Steinart ist resistenter gegen Witterungseinflüsse und Tausalz. Daher ist sie auch hervorragend als Treppenbelag geeignet.

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